28. April - 3. Juni 2012
J O H A N N E S B E Y E R L E A N S I C H T E N
Vernissage für geladene Gäste
am Freitag 27. April 2012 ab 19 Uhr
Einführung durch
Janine Schmutz, Kunsthistorikerin Basel
SONDERVERANSTALTUNG

J O H A N N E S B E Y E R L E
E R O S I O N E N
FILMSEQUENZEN IN DER WOLFSSCHLUCHT
BEI KANDERN
am 25. Mai 2012, 21 Uhr
Film: Johannes Beyerle
Violoncelli: David Neusser und Hennes Vollmer
Weitere Mitwirkende: Frédéric Letellier,
Monika Strittmatter, Nail
J O H A N N E S B E Y E R L E A N S I C H T E N
Vernissage für geladene Gäste
am Freitag 27. April 2012 ab 19 Uhr
Einführung durch
Janine Schmutz, Kunsthistorikerin Basel
SONDERVERANSTALTUNG

J O H A N N E S B E Y E R L E
E R O S I O N E N
FILMSEQUENZEN IN DER WOLFSSCHLUCHT
BEI KANDERN
am 25. Mai 2012, 21 Uhr
Film: Johannes Beyerle
Violoncelli: David Neusser und Hennes Vollmer
Weitere Mitwirkende: Frédéric Letellier,
Monika Strittmatter, Nail
Ausgangspunkt um 21 Uhr am Sportplatz in Kandern (Parkplatz), Straße
L134 von Kandern
Richtung Hammerstein, 150m nach Ortsende Kandern rechts abbiegen.
Länge des zu Fuß zurück zu legenden Weges ca. 2km. Beginn der Vorstellung ca. 21.15 Uhr,
Dauer der Vorstellung 45 Min. Fällt bei Regen aus. Ausweichtermin wird im Internet bekannt gegeben.
Eintritt: 15,- Euro, Schüler/Studenten 10,- Euro
Anmeldung bei Johannes Beyerle, Tel. 0049-7626-97 76 46, info@ars-memoriae.de
oder bei Kunstgalerie Novotny, Tel. 0049-7621-16 88 88, info@novotny-gmbh.de
Richtung Hammerstein, 150m nach Ortsende Kandern rechts abbiegen.
Länge des zu Fuß zurück zu legenden Weges ca. 2km. Beginn der Vorstellung ca. 21.15 Uhr,
Dauer der Vorstellung 45 Min. Fällt bei Regen aus. Ausweichtermin wird im Internet bekannt gegeben.
Eintritt: 15,- Euro, Schüler/Studenten 10,- Euro
Anmeldung bei Johannes Beyerle, Tel. 0049-7626-97 76 46, info@ars-memoriae.de
oder bei Kunstgalerie Novotny, Tel. 0049-7621-16 88 88, info@novotny-gmbh.de

JOHANNES BEYERLE geboren 1971, lebt und arbeitet in Vogelbach bei Kandern. Johannes Beyerle setzt sich seit über zehn Jahren mit der ambivalenten Beziehung des Menschen zu Tieren und zur Landschaft auseinander. Der Ereignischarakter intensiver Tierbeobachtung und einer mimetischen Annäherung an Landschaft sind der Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit.

Beyerle gehört zu jenen selten gewordenen Malern, deren Leben und Werk mit einem Ort ein so enges Verhältnis eingegangen sind, daß bei ihrem Namen sogleich das Erinnerungsbild einer Landschaft vor dem geistigen Auge erscheint. Johannes Beyerles „natürlicher“ Ort ist das Markgräfler Land, das er auf langen einsamen Wanderungen, nur begleitet von seinem Hund, durchstreift, beschäftigt mit nichts als dem Sehen. Irgendwann wußte er mit unabweisbarer Bestimmtheit, daß dies seine Landschaft und er ihr Maler war, und daß er eine Wahl getroffen hatte.

Eines Tages aber entdeckt er den Steinbruch, der ihn fortan nicht mehr losläßt. Was ihn daran fasziniert, ist die Nähe von unversehrter Natur und menschlichem Eingriff, von Schönheit und Zerstörung. Johannes Beyerle liebt diesen Ort, er vermag Stunden in beharrlichem Schauen zu verbringen, um “sich gewissenhaft mit dem Bild der Dinge zu sättigen“, bis er allmählich die geologischen Schichten des Steinbruchs erkennt, sein „steinernes Skelett“. Er sucht nach dem Eintrag des eigenen Erlebens in der Zeichnung.

Er sitzt auf einem abgebrochenen Felsblock, vor sich große Blätter, Nepalpapier, an denen er im Atelier mit Farbe gearbeitet hat, gebrannte Siena, Umbra, Schwarz. In die ungenauen Farbflecken, die vielleicht eine von der Sonne angeleuchtete Wand hinter wuchernden Pflanzen, eine dunkle Tiefe oder Reflexe von Wolken veranschaulichen, trägt er jetzt mit dem Bleistift Linien ein, eine von der bröckelnden Wand des Steinbruchs abgelesene Textur. Es geht ihm darum, die formende Hand der Natur sichtbar zu machen. Dabei entstehen Arbeiten, die an Höhlenzeichnungen erinnern.

Er sitzt auf einem abgebrochenen Felsblock, vor sich große Blätter, Nepalpapier, an denen er im Atelier mit Farbe gearbeitet hat, gebrannte Siena, Umbra, Schwarz. In die ungenauen Farbflecken, die vielleicht eine von der Sonne angeleuchtete Wand hinter wuchernden Pflanzen, eine dunkle Tiefe oder Reflexe von Wolken veranschaulichen, trägt er jetzt mit dem Bleistift Linien ein, eine von der bröckelnden Wand des Steinbruchs abgelesene Textur. Es geht ihm darum, die formende Hand der Natur sichtbar zu machen. Dabei entstehen Arbeiten, die an Höhlenzeichnungen erinnern.
Prof. Dr. Christa Bürger/Berlin

www.ars-memoriae.de
28. April - 3. Juni 2012
SA + SO 14 - 17 Uhr
oder nach Vereinbarung